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Dass der Deutsche Schäferhund mein Leben wesentlich beeinflusste, dafür sind die polnische TV-Serie „Die vier vom Panzer und ein Hund“ und mein Lehrer von der Grundschule verantwortlich. Der erwischte mich während einer Mathematikstunde bei der Zeitschrift „Hund - der Freund des Menschen“. Zuerst bekam ich ein Mahnwort, aber kurz darauf lud er mich zu seiner Mutti ein, Frau Kamila Buchtíková… Dieses Schicksaaltreffen im Jahre 1976 bedeutete für mich ganz viel. Ob jeder Heranwachsende ein Vorbild sucht, fand ich ihn in der Person der Züchterin, Dresseurin, Richterin, Beraterin, aber vor allem des aufopfernden und freundlichen Menschen, der mir teilweise das Familienmilieu in der Zeit ersetzte, wann ich es am meisten brauchte. Ich wurde zum Bestandteil des vieljährigen Züchter- und Dresseurgewimmels bei der Station Von Horní Plesy und Oranto und ich war darauf gehörend stolz. Kurz darauf gewannen meine Besuche bei Frau Buchtíková eine regelmäβige Ordnung. Den Hund äuβerln, dressieren, aufräumen und dann, bei etwas Gutem zwischen Zähne, folgte die Bildung nach. Ich schaffte viele Stunden dem Erzählen davon zuzuhören, wie sie selbst mit der Dressur und Zucht anfing, was sie erreichte und was alles sie überstehen musste, und zwar nicht nur in der Hundezucht, sondern auch im Privatleben. Früh begriff ich, wo sie ihr Vorbild sieht und zu welcher Himmelsrichtung sie ihre Aufmerksamkeit zielt. Die Geschichte sowie die Gegenwart der Hundezucht in Deutschland wurden für mich das Hauptmotiv für meine Kenntnissuche. Im Jahre 1987 gelang es mir, nach fünfjährigem Streben die Devisenzusage zu erhalten und zur Bundesausstellung in Duisburg zu reisen. Meine Erlebnisse übertrafen weit meine Erwartungen. Bewegt kehrte ich nach Hause zu meiner Familie und meinen Freunden zurück. Damals ahnte ich noch nicht, dass uns zwei Jahre später die Welt geöffnet wird, mit den von uns ungeahnten Möglichkeiten. Weiterer Grenzstein war aber das Jahr 1985, wann ich meinen ersten Welpenwurf unter dem Namen der Zuchtstation Aus Perunských groβzog. Den Namen der Zuchtstation wählte ich nach naher Naturlokalität aus, unweit vom Fluss March, wohin ich mit Hunden die Freizeit verbringen ging. Neben Oranto gehörte auch Perun unter heidnische Götter, die von alten Slawen verehrt wurden. Gerade eine gewisse Verbindung zu Slawen und zu Oranto beeinflusste mich offensichtlich bei der Namenwahl. Im Jahre 2000 bei der Registrierung der Station bei FCI kam es zum Änderung des Namens zu Perunius Bohemia. Meine Ziele sind bescheiden. Ich möchte die Zuchtarbeit in solchen Bedingungen machen, die im Herkunftsland anerkannt und respektiert werden, mit Normativen, die wir völlig übernehmen und die wir nicht durch tschechisches unflexibles System ständig deformieren werden. Zdeněk Grombiřík
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